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Zusammenfassung:Es muss ein unvorstellbarer Todeskampf gewesen...
Es muss ein unvorstellbarer Todeskampf gewesen sein: Berichten zufolge drückten die Piloten der im vergangenen Jahr abgestürzten Lion Air 737 Max 8 von Boeing beim Versuch, das Flugzeug zu retten, immer wieder denselben Knopf – und ahnten dabei nicht, dass ihnen noch drei weitere Schritte gefehlt hätten.Experten, die im Flugzeugabsturz ermitteln, berichteten nun der „The New York Times“, dass die Piloten einen Schalter betätigten, um eine Software namens Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS) abzuschalten, die das Flugzeug in den Sinkflug manövrierte. Der Flieger stürzte weniger als 15 Minuten nach dem Start vom Soekarno-Hatta International Airport in Jakarta ab, alle 189 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben.Das sind die vier Schritte, die das Flugzeug vor dem Absturz gerettet hättenDie Quellen der „New York Times” sagten, dass das Abschalten der MCAS-Software zwar der richtige erste Schritt war, doch um das Flugzeug zu retten, hätten drei weitere Schritte folgen müssen. Die vier Schritte wären gewesen:die MCAS-Software abschalteneinen weiteren Schalter betätigen, um den Motor abzuschalten, der den Flugwinkel des Fliegers steuert.Dann hätte ein weiterer Schalter betätigt werden müssen, um das Abschalten noch einmal zu bestätigenUnd schließlich hätte die Nase des Flugzeugs neu ausgerichtet werden müssen, um den Sinkflug zu stoppen.Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, die sich ebenfalls auf an den Ermittlungen beteiligte Informanten beruft, befand sich das Flugzeug neun Minuten lang in einem kontinuierlichen Sinkflug, bevor es ins Meer stürzte. Reuters zufolge zeigen die Audio-Aufnahmen des Aufzeichnungsgeräts aus dem Cockpit, dass sich die Piloten durch das technische Handbuch des Flugzeugs arbeiteten, um eine Lösung zu finden, doch schließlich lief ihnen die Zeit davon. Die offizielle Untersuchung des Absturzes ist derzeit noch im Gange und soll erst im August 2019 abgeschlossen sein. Parallelen zum Absturz der Boeing-Maschine der Ethiopian AirlinesDie genaue Klärung der Absturzursache ist noch dringlicher geworden, seit eine weitere 737 Max, die von Ethiopian Airlines betrieben wurde, abstürzte – die Umstände seien dem Absturz der Lion-Air-Maschine ähnlich, sagen Experten.Von Boeing wird erwartet, dass der Flugzeughersteller ein Software-Update herausbringt, um den Piloten bessere Kontrolle über das MCAS zu geben und weitere Fehlfunktionen in Flugzeugen zu vermeiden.Nach dem Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine erteilten der 737 Max viele Länder, darunter China, die USA und die gesamte Europäische Union, ein Flugverbot.Dieser Text wurde aus dem Englischen von Alexandra Hilpert übersetzt.
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